Lasermedizin

Lasermedizin

Hoch spezialisierte Hightech-Laser ergänzen das klassische und moderne Behandlungsarsenal der Dermatologie und Phlebologie. Je nach Hauttyp und Disposition lassen sie sich sehr effizient auf vielen Gebieten einsetzen. Lasertherapien werden solo oder in Kombination mit klassischen Methoden angewandt. Meist reichen lokale Narkosen aus, in der Regel erfordert die Behandlung mehrere Sitzungen mit drei bis vier Wochen Abstand.

Gute Ergebnisse lassen sich z. B. bei folgenden Indikationen erzielen:

Lasertherapien Gefäße

  • Besenreiser: Ist das tiefere Venensystem intakt, kommt die Laser-Behandlung infrage. Der Laser erhitzt über Lichtstrahlung die Innenwand des Gefäßes, was zu einer Verklebung der unschönen Äderchen führt. Optimale Ergebnisse lassen sich oft erzielen im Mix aus Laser und Schaum-Verödung.
  • Couperose: Wenn Wangen und Nase rot leuchten, liegt das an erweiterten Äderchen. Die „blühenden“ Wangen sind kosmetisch sehr störend. Der Laser verschweißt die Äderchen und bringt sie dadurch zum Verschwinden. Kann wiederholt werden, wenn vereinzelt wieder Gefäße sichtbar werden.
  • Gefäßsternchen
  • Blutschwämmchen
  • Feuermale

Lasertherapien Haut

  • Pigmentflecken (z. B. Altersflecken, Melasmen): Der Laserstrahl dringt punktgenau in die oberen Hautschichten ein und erhitzt die Pigmentablagerungen, wodurch sie in kleinste Teilchen zerplatzen. Die zertrümmerten Pigmente werden von den körpereigenen Immunzellen abtransportiert und ausgeschieden.
  • Narben: Hypertrophe und keloide Narben (wulstige, wuchernde Narben) können schonend mit dem Laser abgetragen bzw. verdampft werden. Bei aktiven Narben lassen sich gezielt kleine Gefäße veröden und dadurch das Wachstum unterbinden. Gut behandelbar sind auch Aknenarben und Dehnungsstreifen.
  • Hautverjüngung: Mikroskopisch kleine Löcher werden punktuell in die Haut gelasert. was die Produktion von Kollagen anregt. Es bildet sich neue frische Haut. Gleichzeitig kommt es zu einer Straffung der Bindegewebsfasern – die Haut wird von innen heraus glatt gezogen. Effizient bei Sonnenschäden, Knitterfältchen und Verhornungen im Gesicht, am Hals, Dekolleté oder Händen.
  • Haar-Reduktion: Das Laserlicht dringt in der Wachstumsphase durch die Haut zur Haarwurzel und zerstört den Follikel durch Erwärmung, ein neues Haar kann nicht mehr nachwachsen. Die Methode kann am ganzen Körper eingesetzt werden. Da das Laserlicht auf den Farbstoff Melanin reagiert, erzielt man optimale Ergebnisse bei dunklen Haaren und heller Haut.
  • Tattoo-Entfernung: Die tätowierte Haut wird mit dem Laserblitz in ultrakurzen Impulsen „beschossen“. Die Kristalle der Farbpigmente absorbieren das Licht und werden in Mikroteilchen zersprengt. Die zersplitterten Farbpartikel transportiert der Körper über das Lymph-System und die Blutbahnen ab, sie werden dann über Niere oder Darm ausgeschieden.
  • Hautkrebsvorstufen (aktinische Keratosen)
  • Fibrome (Stielwarzen)
  • Alterswarzen (Fettwarzen)
Dermatologische Praxis Dr. von Rohr | Lehmweg 17 (Falkenried-Piazza) | 20251 Hamburg